Last Updated on September 23, 2026 by Ina Geißler
Südfrankreich mit Kindern… dabei denken viele zuerst an die Côte d’Azur. Wir sind stattdessen weiter westlich gereist und haben unseren Familienurlaub rund um Sérignan-Plage verbracht. Dort ist Südfrankreich weniger schick, dafür weitläufig, angenehm unperfekt und wunderbar entspannt.
Uns erwarteten kilometerlange Sandstrände, klares Wasser, viel Platz und eine Landschaft, die sich stellenweise schon fast nach Spanien anfühlt. In diesem Reisebericht erzähle ich dir, wie wir Südfrankreich mit Kindern erlebt haben, für welche Familien sich die Region eignet und warum wir beim nächsten Mal gerne länger bleiben würden.
Unsere Erfahrungen mit Familienurlaub in Frankreich
Seit 17 Jahren reise ich mit Kindern und habe Frankreich dabei auf ganz unterschiedliche Weise kennengelernt – vom Mobilheimurlaub am Meer bis zu Korsika, der Atlantikküste und Disneyland Paris. Auf unserer Übersichtsseite findest du unsere persönlichen Erfahrungen, Reiseziele und Tipps für einen entspannten Familienurlaub.
Südfrankreich mit Kindern auf einen Blick
- 1. Südfrankreich mit Kindern auf einen Blick
- 2. Warum Familienurlaub in Südfrankreich?
- 3. Wie fühlt sich Südfrankreich rund um Sérignan-Plage an?
- 4. Strandurlaub in Südfrankreich mit Kindern
- 5. Plage de la Maïre und die Strände bei Sérignan-Plage
- 6. Wetter in Südfrankreich mit Kindern August und September
- 7. Mobilheimurlaub in Südfrankreich mit Kindern
- 8. Selbstversorgung und Lebensmittelpreise in Südfrankreich mit Kindern
- 9. Ausflüge in Südfrankreich mit Kindern
- 10. Wie lange sollte man für Südfrankreich mit Kindern einplanen?
- 11. Anreise nach Südfrankreich mit Kindern
- 12. Maut nach Südfrankreich und weitere Fahrtkosten
- 13. Braucht man in Sérignan-Plage ein Auto?
- 14. Für wen eignet sich Südfrankreich mit Kindern?
- 15. Was uns weniger gut gefallen hat
- 16. Unser Fazit: Lohnt sich Südfrankreich mit Kindern?
- 17. Häufige Fragen zu Südfrankreich mit Kindern
Unseren Urlaub in Südfrankreich mit Kindern haben wir rund um Sérignan-Plage in Okzitanien verbracht. Ende August und Anfang September erwarteten uns dort hochsommerliche Temperaturen, klares Mittelmeer und breite Sandstrände. In der folgenden Übersicht findest du die wichtigsten Eckdaten zu unserem Sommerurlaub in Südfrankreich.
Südfrankreich mit Kindern auf einen Blick
Warum Familienurlaub in Südfrankreich?
Okzitanien und die Gegend rund um Sérignan-Plage waren zunächst gar nicht unser eigentliches Reiseziel. Wir wollten nach einigen sehr guten Erfahrungen wieder einen entspannten Familienurlaub im Mobilheim am Meer verbringen. Bei der Suche nach einer passenden Ferienanlage sind wir auf das Sandaya Aloha gestoßen und haben uns dadurch erst intensiver mit dieser Ecke Südfrankreichs beschäftigt.
Das war für uns eine ungewöhnliche Art der Reiseplanung: Dieses Mal haben wir nicht zuerst die Region ausgewählt und anschließend nach einer Unterkunft gesucht. Die Ferienanlage hat uns so gut gefallen, dass wir unseren Familienurlaub gewissermaßen um sie herum geplant haben.
Schon die Anreise hat dafür gesorgt, dass sich dieser Urlaub anders angefühlt hat. Wir kamen aus Richtung Paris und fuhren durch das französische Zentralmassiv. Unterwegs wurde die Landschaft immer bergiger, karger und stellenweise fast vulkanisch. Als wir schließlich am frühen Abend in Südfrankreich ankamen, lag alles in einem warmen, gelblichen Licht.
Genau dieses Gefühl ist mir von der Region besonders in Erinnerung geblieben: Die Landschaft wirkte wärmer, trockener und rauer als viele andere Gegenden, die wir bisher in Frankreich besucht haben. Es fühlte sich eindeutig nach Südfrankreich an, und trotzdem schon ein kleines bisschen nach Spanien.
Wie fühlt sich Südfrankreich rund um Sérignan-Plage an?

Sérignan-Plage liegt an der französischen Mittelmeerküste südlich von Béziers. Die Gegend ist touristisch, fühlt sich aber nicht wie eine dicht bebaute Urlaubsregion an. Rund um Sérignan-Plage gibt es zahlreiche Campingplätze, Ferienanlagen und Mobilheime. Dazwischen liegen jedoch viel Natur, breite Strände und überraschend unbebaute Flächen.
Außerhalb der Ferienanlagen wirkt manches fast verschlafen. Die Straßen sind weitläufig, die Orte nicht perfekt herausgeputzt und die Landschaft darf an vielen Stellen einfach Landschaft bleiben. Genau das hat uns gefallen.
Es ist natürlich kein unentdeckter Geheimtipp. Ende August waren viele Familien unterwegs und wir waren überrascht, wie viele Gäste aus Deutschland kamen. Trotzdem verteilten sich die Menschen gut. Selbst am Strand hatten wir nicht das Gefühl, in einer überlaufenen Ferienregion gelandet zu sein.
Alternative zur Côte d’Azur, Adria oder zu Kroatien?
Wer bei Südfrankreich automatisch an die Côte d’Azur denkt, sollte sich auch die Küste rund um Béziers ansehen. Sie ist nicht so mondän und nicht von kleinen türkisfarbenen Buchten geprägt, dafür bekommt man breite Sandstrände, viel Platz und ein deutlich entspannteres Urlaubsgefühl.
Auch Familien, denen die dicht belegten Strände an der italienischen Adria zu voll sind oder die für kleine Kinder lieber Sand statt der häufig steinigen Küsten Kroatiens möchten, könnten sich hier wohlfühlen. Diese Region hat eine ganz eigene Atmosphäre.
Strandurlaub in Südfrankreich mit Kindern

Der Strand war einer der Hauptgründe, warum uns Südfrankreich mit Kindern so gut gefallen hat. Rund um Sérignan-Plage erstrecken sich lange und breite Sandstrände, an denen sich Familien ihr eigenes kleines Lager aufbauen.
Es gibt keine dicht an dicht aufgestellten Reihen aus Strandliegen und Sonnenschirmen. Stattdessen bringen die meisten Familien ihre Strandmuschel, Decken, kleinen Sonnendächer, Kühltaschen und Spielsachen selbst mit.
Für mich sind das die klassischen Decathlon-Familien (nicht abwertend gemeint, nur mit einem Augenzwinkern!): praktisch ausgestattet, unkompliziert und bereit, einen ganzen Tag mit Kindern am Strand zu verbringen. Genau so machen wir selbst gerne Urlaub.
Feiner Sand und klares Meer
Der Sand ist fein und deutlich gelblicher als an den hellen Stränden Korsikas. Zusammen mit der trockenen Landschaft und dem warmen Licht verstärkt das dieses fast spanische Gefühl.
Das Meer war während unseres Aufenthalts wunderschön klar. Es hatte nicht dieses leuchtende Türkis, das man von den Malediven oder manchen Buchten auf Korsika kennt. Trotzdem konnten wir auch weiter draußen noch unsere Füße im Wasser erkennen.
An den meisten Tagen war das Mittelmeer sehr ruhig. Das war gerade mit den Kindern ausgesprochen angenehm. Sie konnten ins Wasser gehen, spielen und baden, ohne ständig von kräftigen Wellen umgeworfen zu werden. An zwei Tagen hatten wir etwas mehr Wellengang. Die Wellen waren aber nicht bedrohlich, sondern genau richtig zum Hineinspringen und Spaßhaben.
Wie schnell wird das Meer tief?
Das Wasser wurde nicht sofort tief. Die Kinder konnten ein gutes Stück ins Meer hineingehen. Anschließend kam ein etwas tieferer Bereich und dahinter noch einmal eine Sandbank. Für unseren Familienurlaub in Südfrankreich waren das nahezu perfekte Bedingungen. Natürlich müssen Eltern ihre Kinder am Meer immer im Blick behalten. Grundsätzlich empfanden wir den Strand aber als sehr familienfreundlich.
Viel Platz statt Liegen-Tetris

Obwohl Ende August noch viel los war, war der Strand nicht unangenehm voll. Die Familien bauten ihre Strandmuscheln und Sonnendächer auf, ohne dass daraus das typische Liegen-Tetris wie an der Adria entstand.
Gerade mit mehreren Kindern macht das einen großen Unterschied. Wir brauchten Platz für Handtücher, Spielsachen, Taschen, Getränke und alles, was sich im Laufe eines Strandtages ansammelt. Hier mussten wir uns damit nicht zwischen zwei Liegenreihen quetschen.
Der Strand ist öffentlich zugänglich. Auch bei unserer Ferienanlage führten direkte Zugänge ans Meer, trotzdem handelte es sich nicht um einen abgeschlossenen Privatstrand. Das fanden wir völlig in Ordnung. Die Strände sind lang genug, sodass sich die Gäste gut verteilen.
Der größte Nachteil: wenig natürlicher Schatten
Direkt am Strand gibt es kaum natürlichen Schatten. Wer Südfrankreich mit Kindern im Sommer besucht, sollte deshalb unbedingt einen guten Sonnenschutz mitnehmen. Eine Strandmuschel oder ein Sonnensegel gehört für mich hier zur Grundausstattung. Dazu kommen Sonnenhüte, ausreichend Getränke und konsequentes Eincremen. Gerade um die Mittagszeit kann die Sonne sehr intensiv werden.
Noch mehr Einblicke in unsere Familienreisen
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MutterGeisslein auf Instagram folgenPlage de la Maïre und die Strände bei Sérignan-Plage
Rund um Sérignan-Plage gibt es mehrere Strandabschnitte. Neben dem Strand direkt vor unserer Ferienanlage lohnt sich ein Blick auf die Plage de la Maïre und die Natur rund um Les Orpellières.
Die Küste ist in diesem Bereich nicht von Hotels, Hochhäusern und Strandpromenaden zugebaut. Stattdessen findet man Dünen, Sand, Meer und geschützte Naturflächen. Das sorgt für dieses angenehm offene Urlaubsgefühl, das uns an der Region so gut gefallen hat.
Les Orpellières ist vor allem interessant, wenn man nicht nur baden, sondern auch etwas von der ursprünglicheren Küstenlandschaft sehen möchte. Die Gegend fühlt sich deutlich natürlicher an als viele klassische Mittelmeerorte.

Wetter in Südfrankreich mit Kindern August und September
Wir waren Ende August und Anfang September in Südfrankreich und hatten Temperaturen zwischen etwa 28 und 33 Grad. Wir konnten jeden Tag baden und brauchten abends normalerweise keine Jacke.
An einem Tag war es vormittags bewölkt, nachdem es in der Nacht geregnet hatte. Am Strand saßen wir zunächst im Pullover. Im Laufe des Tages wurde es aber wieder warm und sonnig. Abends haben wir uns gelegentlich eine dünne Weste übergezogen, wenn wir länger vor dem Mobilheim saßen. Das war eher gemütlich als wirklich notwendig.
Starken Wind hatten wir während unseres Aufenthalts kaum. Mücken waren zwar vorhanden, aber nicht schlimm. Insgesamt war das Wetter für einen Familienurlaub in Südfrankreich nahezu perfekt: sommerlich warm, aber nicht jeden Tag unerträglich heiß.
Mobilheimurlaub in Südfrankreich mit Kindern

Für diese Region passt ein Mobilheimurlaub ausgesprochen gut. Viele Familien kommen mit dem Auto, wohnen in einer Ferienanlage und verbinden den Strand mit Pool, Ausflügen und entspannten Tagen rund um die Unterkunft.
Wir haben im Sandaya Aloha in Sérignan-Plage gewohnt. Unsere Ferienanlage hatte einen direkten Zugang zum Strand, einen großen Wasserpark und verschiedene Freizeitangebote für Kinder. Dadurch mussten wir nicht jeden Tag ein Programm planen.
Das war für uns einer der größten Vorteile dieser Reise. Wir konnten morgens spontan entscheiden, ob wir an den Strand gehen, den Pool erobern oder einen Ausflug machen. Gerade bei einem Familienurlaub mit Kindern unterschiedlichen Alters ist diese Flexibilität sehr angenehm.
Ein Mobilheim ist allerdings kein Hotelzimmer. Man kocht selbst, räumt auf und organisiert den Familienalltag ähnlich wie in einer Ferienwohnung. Dafür hat man mehr Platz, eine eigene Terrasse und muss sich bei den Mahlzeiten nicht nach festen Restaurantzeiten richten.
Passt Urlaub im Mobilheim zu jeder Familie?

Ein Mobilheimurlaub in Südfrankreich passt besonders gut zu Familien, die gerne unkompliziert und selbstbestimmt reisen. Wer jeden Tag bedient werden möchte, großen Wert auf ein umfangreiches Frühstücksbuffet legt oder am Strand zwingend eine reservierte Sonnenliege benötigt, wird mit einer anderen Unterkunftsform vermutlich glücklicher.
Für uns funktioniert diese Mischung seit vielen Jahren sehr gut. Die Kinder hatten viele Möglichkeiten, wir waren nah am Meer und konnten trotzdem selbst entscheiden, wie viel Programm wir wirklich machen wollten.
Passt ein Mobilheimurlaub zu eurer Familie?
Du möchtest mehr über unsere Unterkunft erfahren oder bist noch unsicher, welche Art von Familienurlaub zu euch passt? Hier findest du unsere Erfahrungen und Entscheidungshilfen.
Selbstversorgung und Lebensmittelpreise in Südfrankreich mit Kindern
Wir haben während unseres Aufenthalts fast immer selbst im Mobilheim gekocht. Nur einmal waren wir im Rooftop-Restaurant unserer Ferienanlage essen. Das Essen dort war sehr lecker, für eine sechsköpfige Familie wäre tägliches Essen im Restaurant aber entsprechend teuer geworden.
Der Supermarkt in der Ferienanlage hatte eine überraschend gute Auswahl. Preislich war er aber logischerweise deutlich teurer als ein normaler Supermarkt außerhalb.
Für einen größeren Einkauf sind wir deshalb zu Leclerc gefahren. Dort waren die Preise insgesamt völlig in Ordnung und unser Einkauf kostete ungefähr so viel, wie wir auch zu Hause erwartet hätten. Fleisch und Wurst sind in Frankreich allerdings als vergleichsweise teuer.
Für die ersten Stunden nach der Ankunft würde ich trotzdem einige Grundnahrungsmittel mitnehmen. So muss man nicht direkt nach einer langen Fahrt noch einen Großeinkauf erledigen.
Nichts fürs Mobilheim vergessen
Bettwäsche, Handtücher, Küchenhelfer oder die richtigen Kaffeefilter: Bei einem Mobilheimurlaub fehlen oft genau die Kleinigkeiten, die man vor Ort nur teuer nachkaufen kann. In unserer praxiserprobten Mobilheim-Packliste findest du alles übersichtlich zusammengestellt – inklusive kostenloser PDF zum Abhaken.
Zur kostenlosen Mobilheim-PacklisteAusflüge in Südfrankreich mit Kindern
Ein reiner Strandurlaub wäre rund um Sérignan-Plage problemlos möglich. Gleichzeitig gibt es in der Umgebung genug Ausflugsziele, um auch bei einem längeren Aufenthalt immer wieder etwas Neues zu sehen.
Wir haben bewusst nicht jeden Tag einen Ausflug gemacht. Nach unserer vorherigen Zeit in Paris wollten wir in Südfrankreich vor allem als Familie entspannen. Trotzdem haben wir einige sehr unterschiedliche Orte besucht.
Béziers mit Kindern


Béziers ist von Sérignan-Plage aus schnell erreichbar und eignet sich gut für einen halben oder ganzen Ausflugstag. Die Stadt verbindet historische Gebäude, schmale Straßen, Aussichtspunkte und südfranzösisches Flair.
Besonders bekannt ist Béziers für die Schleusentreppe von Fonseranes am Canal du Midi. Das System aus mehreren Schleusenkammern ist auch mit Kindern interessant, weil dort tatsächlich etwas zu beobachten ist. Boote werden durch die einzelnen Abschnitte gehoben oder abgesenkt und setzen anschließend ihre Fahrt auf dem Kanal fort.
Tunnel du Malpas


Der Tunnel du Malpas war für uns eines der besonderen Ziele in der Umgebung. Der Kanaltunnel gehört zum Canal du Midi und führt direkt durch einen Hügel.
Man verbringt dort keinen kompletten Urlaubstag. In Verbindung mit dem Étang de Montady und weiteren Zielen rund um Béziers lohnt sich der Abstecher aber auf jeden Fall. Es ist einer dieser Orte, die auf jeden Fall spektakulär sind, denn man kann direkt durch den Schiffstunnel hindurchlaufen. Wenn man dann auch noch etwas Glück hat und gerade ein Schiff durch den Tunnel fährt, ist das echt ein Highlight.
Étang de Montady

Vom Aussichtspunkt oberhalb des Étang de Montady erkennt man die ungewöhnliche, speichenförmige Struktur der Landschaft. Die einzelnen Felder verlaufen strahlenförmig auf die Mitte zu.
Die Aussicht ist spannend und der Ort lässt sich gut mit dem Tunnel du Malpas verbinden. Mit Kindern muss man allerdings realistisch sein: Viel zu unternehmen gibt es dort nicht. Für einen kurzen Stopp und den Blick auf die Landschaft fanden wir ihn trotzdem lohnenswert.
Cap d’Agde mit Kindern




Cap d’Agde hat uns überraschend gut gefallen. Besonders die dunklen vulkanischen Felsen bilden einen starken Kontrast zu den langen gelben Sandstränden rund um Sérignan-Plage.
Die Küstenlandschaft wirkt hier noch einmal ganz anders. Dadurch eignet sich Cap d’Agde gut als Ausflugsziel, wenn man während eines längeren Strandurlaubs etwas Abwechslung möchte. Beeindruckend sind vor allem der schwarze Strand aus feinem Vulkangestein und das dunkel wirkende, aber glasklare Wasser in der Bucht am Plage De La Conque.
Carcassonne mit Kindern
Carcassonne stand eigentlich fest auf unserer Liste. Am Ende war uns die zusätzliche Fahrzeit während unseres vergleichsweise kurzen Aufenthalts aber zu viel.
Bei zwei Wochen Südfrankreich mit Kindern würden wir den Ausflug aber auf jeden Fall einplanen. Die vollständig befestigte mittelalterliche Stadtanlage ist eines der bekanntesten Ziele der Region und dürfte gerade für Kinder, die Burgen und Rittergeschichten mögen, spannend sein. Die Kulisse ist einfach traumhaft!
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Kostenlos zum Newsletter anmeldenWeitere Ziele für einen längeren Aufenthalt
Wenn ihr zwei Wochen oder länger bleibt, kommen außerdem folgende Ausflugsziele infrage:
- Pézenas mit seiner historischen Altstadt
- Narbonne und die Küste rund um Gruissan
- die Réserve Africaine de Sigean
- weitere Orte entlang des Canal du Midi
- kleine Märkte und Dörfer im Hinterland
- zusätzliche Strandtage an unterschiedlichen Abschnitten der Küste
Bei Südfrankreich mit Kindern würde ich trotzdem nicht versuchen, möglichst viele Ziele abzuhaken. Die Region lebt auch davon, dass man sich Zeit lässt.
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Südfrankreich ist nur eine von vielen Regionen, die wir mit unseren Kindern bereist haben. Hier findest du weitere Ideen für kleine und große Familienabenteuer.
Wie lange sollte man für Südfrankreich mit Kindern einplanen?
Wir waren rund zehn Tage in der Region. Das funktioniert, war uns im Nachhinein aber fast zu kurz. Gerne wären wir länger geblieben und noch ein paar mehr tolle Ausflugsziele in der Gegend besucht.
Für Südfrankreich mit Kindern würde ich deshalb zwei Wochen empfehlen. Die Anreise ist aus Deutschland oder Österreich weit und es gibt genug Möglichkeiten, um Strandtage, Pooltage und Ausflüge miteinander zu verbinden.
Auch nach zehn Tagen hatten wir nicht das Gefühl, alles gesehen zu haben. Im Gegenteil: Wir hätten problemlos weitere Ausflüge unternehmen können. Gleichzeitig wollten wir nicht jeden Tag unterwegs sein, sondern auch Zeit in unserer Ferienanlage und am Strand verbringen.
Natürlich kann man auch nur eine Woche in Sérignan-Plage verbringen. Wenn die lange Anreise jedoch bereits feststeht, lohnen sich zehn bis vierzehn Tage deutlich mehr. Oder aber man kombiniert Südwestfrankreich mit anderen Zielen im Rahmen einer längeren Frankreich-Rundreise.
Anreise nach Südfrankreich mit Kindern
Die Gegend rund um Sérignan-Plage ist aus Süddeutschland mit dem Auto gut erreichbar, aber die Strecke ist lang. Wir kamen auf der Hinfahrt aus Paris und fuhren durch das Zentralmassiv bis an die Mittelmeerküste.
Auf der Rückfahrt sind wir von Südfrankreich direkt bis nach Regensburg gefahren. Das Navigationssystem berechnete für die reine Strecke ungefähr 12,5 Stunden. Mit Pausen waren wir rund 14 Stunden unterwegs.
Das hat bei uns erstaunlich gut funktioniert. Trotzdem würde ich nicht jeder Familie empfehlen, die komplette Strecke an einem Tag zu fahren. Es hängt stark davon ab, wie gerne die Kinder Auto fahren, wie viele Erwachsene sich beim Fahren abwechseln können und wie entspannt man mit langen Reisetagen umgeht.
Lange Autofahrt mit Kindern geplant?
Mit der richtigen Vorbereitung lassen sich auch längere Strecken als Familie gut bewältigen. In meinem Ratgeber findest du unsere bewährten Tipps zu Pausen, Beschäftigung, Verpflegung und entspannter Reiseplanung.
Tipps für lange Autofahrten mit KindernZwischenübernachtung oder mehrere Tage Pause?
Nur für eine einzelne Übernachtung würde ich die Strecke persönlich nicht unbedingt teilen. Je nachdem, wo man anhält, hat man entweder bereits fast die komplette Fahrt geschafft oder am nächsten Morgen noch einen sehr langen Abschnitt vor sich. Teilt man die Strecke genau in der Mitte, entstehen zwei lange Reisetage.
Schöner fände ich es, auf dem Hin- oder Rückweg zwei oder drei Tage im Elsass einzuplanen. Dann wird aus dem notwendigen Zwischenstopp ein zusätzlicher Teil der Reise.
Maut nach Südfrankreich und weitere Fahrtkosten
Bei der Planung von Südfrankreich mit Kindern sollte man die französische Maut nicht unterschätzen. Je nach Strecke, Fahrzeugklasse und Startpunkt kommt für Hin- und Rückfahrt ein dreistelliger Betrag zusammen. Für unsere Strecke zahlten wir insgesamt rund 160 Euro.
Dazu kommen die Spritkosten für eine sehr lange Strecke. Gerade mit einem größeren Familienauto kann die Anreise deshalb einen erheblichen Teil des Reisebudgets ausmachen.
Trotzdem war das Auto für uns die sinnvollste Lösung. Wir konnten Gepäck für sechs Personen mitnehmen, waren vor Ort flexibel und mussten keine Flüge, Mietwagen oder Transfers koordinieren.
Braucht man in Sérignan-Plage ein Auto?
Für einen Familienurlaub rund um Sérignan-Plage würde ich ein Auto klar empfehlen. Wer ausschließlich in einer Ferienanlage bleiben und jeden Tag denselben Strand nutzen möchte, könnte theoretisch darauf verzichten.
Sobald man einkaufen, Béziers besuchen oder Ausflüge unternehmen möchte, ist ein eigenes Auto aber ausgesprochen praktisch. Die Region ist weitläufig und nicht so erschlossen, dass man alle interessanten Ziele bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht.
Auch für den größeren Einkauf außerhalb der Ferienanlage waren wir froh, mobil zu sein.
Für wen eignet sich Südfrankreich mit Kindern?
Diese Region in Südfrankreich passt nicht nur zu Familien mit kleinen Kindern. Auch mit Schulkindern und Teenagern kann ein Urlaub rund um Sérignan-Plage sehr gut funktionieren.
Besonders empfehlen würde ich die Gegend für:
- Familien, die lange Sandstrände mögen
- Eltern, die keinen dicht belegten Strand mit Liegenreihen brauchen
- Familien, die gerne im Mobilheim oder in einer Ferienanlage wohnen
- Kinder, die zwischen Strand, Pool und Ausflügen wechseln möchten
- Familiengruppen, die gemeinsam Urlaub machen
- Reisende, die eine entspannte und wenig mondäne Urlaubsregion suchen
- Familien, die gerne selbst kochen und ihren Tagesablauf flexibel gestalten
Weniger passend ist die Gegend für Familien, die ein klassisches Hotel mit Rundumservice suchen oder im Urlaub möglichst wenig Auto fahren möchten.
Was uns weniger gut gefallen hat
Auch wenn uns Südfrankreich mit Kindern begeistert hat, ist die Region nicht in jeder Hinsicht perfekt.
Am Strand gibt es kaum natürlichen Schatten, was für uns kein Problem ist, aber eben nicht jedem liegt. Die Anreise ist lang und durch Maut und Sprit vergleichsweise teuer. Für Ausflüge und größere Einkäufe braucht man in der Regel ein Auto.
Restaurants und kleine Einkäufe in touristischen Bereichen können ebenfalls teurer sein als zu Hause. Wer in einer Ferienanlage wohnt, sollte außerdem bedenken, dass die dortigen Supermärkte meist deutlich höhere Preise verlangen. Für uns waren das keine entscheidenden Nachteile. Man sollte sie aber vor der Buchung kennen und bei der Reiseplanung berücksichtigen.
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Einen Kaffee ausgeben ☕Unser Fazit: Lohnt sich Südfrankreich mit Kindern?
Ja, Südfrankreich mit Kindern hat uns richtig gut gefallen. Die Gegend rund um Sérignan-Plage war entspannter, weitläufiger und weniger herausgeputzt, als ich es mir vorher vorgestellt hatte. Und genau das war ihre Stärke.
Wir mochten das klare Meer, die langen Sandstrände und dieses warme, leicht spanische Gefühl. Besonders angenehm war, dass wir nicht jeden Tag etwas unternehmen mussten. Strand, Pool, Mobilheim und einige Ausflüge haben für uns vollkommen ausgereicht.
Unser Aufenthalt hätte problemlos länger dauern können. Beim nächsten Mal würde ich mindestens zwei Wochen einplanen, damit noch mehr Zeit für Carcassonne, weitere Orte im Hinterland und vor allem für entspannte Tage am Meer bleibt.
Wenn du Südfrankreich mit Kindern erleben möchtest, aber keine Lust auf einen schicken, dicht bebauten Küstenort hast, solltest du dir die Gegend rund um Sérignan-Plage genauer ansehen. Sie ist nicht perfekt inszeniert. Dafür ist sie warm, unkompliziert und herrlich entspannt.
Häufige Fragen zu Südfrankreich mit Kindern
Ist Südfrankreich für einen Urlaub mit kleinen Kindern geeignet?
Ja, besonders die langen Sandstrände rund um Sérignan-Plage eignen sich gut für Familien. Während unseres Aufenthalts war das Meer überwiegend ruhig und das Wasser wurde nicht sofort tief. Kinder müssen am Meer natürlich trotzdem immer beaufsichtigt werden.
Wo liegt Sérignan-Plage?
Sérignan-Plage liegt in Okzitanien an der französischen Mittelmeerküste. Der Urlaubsort befindet sich südlich von Béziers und nicht weit von der spanischen Grenze entfernt.
Wie warm ist Südfrankreich Ende August und Anfang September?
Wir hatten Ende August und Anfang September meist zwischen 28 und 33 Grad. Es war jeden Tag warm genug zum Baden. An einem Vormittag brauchten wir nach nächtlichem Regen einen Pullover, später wurde es aber wieder sonnig und warm.
Sind die Strände rund um Sérignan-Plage überfüllt?
Während unseres Aufenthalts waren viele Familien am Strand. Durch die breiten und langen Strandabschnitte verteilten sich die Menschen jedoch gut. Wir empfanden den Strand nicht als überfüllt.
Wie lange sollte man in Südfrankreich bleiben?
Aufgrund der langen Anreise würde ich für Südfrankreich mit Kindern möglichst zehn bis vierzehn Tage einplanen. Auch zwei Wochen werden nicht langweilig, wenn man Strandtage, Pool und Ausflüge miteinander verbindet.
Braucht man in Südfrankreich ein Auto?
Rund um Sérignan-Plage ist ein Auto sehr empfehlenswert. Die Region ist weitläufig und viele Ausflugsziele sowie größere Supermärkte sind damit wesentlich einfacher erreichbar.
Ist Südwestfrankreich eine Alternative zur Côte d’Azur?
Wenn ihr breite Sandstrände, viel Platz und eine weniger mondäne Urlaubsregion sucht, kann die Küste rund um Sérignan-Plage eine gute Alternative sein. Landschaft und Atmosphäre unterscheiden sich allerdings deutlich von der Côte d’Azur.
Ist ein Mobilheimurlaub in Südfrankreich mit Kindern empfehlenswert?
Für Familien, die gerne flexibel sind, selbst kochen und Strand, Pool und Freizeitangebote verbinden möchten, passt ein Mobilheim sehr gut. Wer Hotelservice und feste Verpflegung bevorzugt, sollte eher nach einem Familienhotel suchen.

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